HIIT – Das perfekte Training für zwischendurch

Einfach keine Motivation um ins Fitnessstudio zu fahren. Und das obwohl man Sport liebt.

Ich hab nicht oft die Lust mich ins Fitnessstudio zu schleppen. Entweder stimmt das Wetter, es ist zu spät um noch loszufahren oder ich bin so erschöpft vom Tag. Was natürlich dazu führt, dass ich mit meinem Vorhaben nicht wirklich weiterkomme. Mehr als eine halbe Stunde habe ich meistens nicht am Tag um Sport zu machen. Früher dachte ich, dass ich mindestens eine Stunde auf dem Laufband stehen muss und dann noch unzählige Übungen machen muss um einen Erfolg zu sehen. Und dafür fehlt mir leider die Zeit.

Jetzt bin ich aber auf HIIT gestoßen, einem intensiven Workout welches nicht länger als 30 Minuten dauern sollte. Dabei ist es viel effektiver und macht auch noch mehr Spaß, als das normale Training im Studio.

Was genau ist HIIT

HIIT steht für High-Intensity Interval Training – das Training besteht aus Intervallen, kurze aber intensive Übungen, welche von weniger intensiven Übungseinheiten oder auch Pausen unterbrochen werden. Das heißt, dass man seinen Körper innerhalb von 20-30 Minuten ganz schön an seine Grenzen bringt. Und das beste dabei ist, das man dank eines HIIT Trainings die doppelte Fettverbrennung erreicht. Was will man mehr. Ich hasse nichts mehr, als ewig auf dem Laufband zu stehen oder allgemein Cardio zu machen. Aber es hieß ja immer, wenn man vor allem am Bauch Fett verbrennen muss, dann muss man da durch. Jetzt weiß ich aber, dass es viel schneller und effektiver geht und man sieht schon nach 2 Wochen die ersten Ergebnisse.

Man pusht den Körper zur maximalen Leistung, je härter die Muskeln arbeiten, umso mehr Sauerstoff wird benötigt. Wenn man bis kurz vor der Erschöpfung trainiert, dann verbrennt mach bis zu 48 Stunden danach – bei völliger Ruhe – immer noch ordentlich Fett. Der sogenannte Afterburn- Effekt. Drei Mal die Woche sollte man ein HIIT Training machen und die besten Ergebnisse zu erzielen.

Einfach Krass! – aber das Gefühl danach ist unbeschreiblich

Ich hab mir sofort bei Youtube ein HIIT – Trainingsvideo rausgesucht, voll motiviert und sicher, dass ich das leicht schaffen kann. Ich bin ja schon seit einigen Monaten dabei und meine Ernährung stimmt ja auch. Lange Rede gar kein Sinn- Ich musste nach der ersten Runde aufgeben. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und danach fühlt man sich auch richtig gut. Nach einer Woche habe ich es auch die ganzen 15 Minuten ausgehalten. Ich habe mir jetzt vorgenommen, drei Mal die Woche ein HIIT Training zu machen um zu sehen ob es auch bei mir schnelle Resultate bewirkt.

Hier das HITT – BBP mit dem ich Angefangen habe. Ich drücke allen die Daumen die es probieren 😉

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6 Gedanken zu “HIIT – Das perfekte Training für zwischendurch

  1. Pingback: HIIT – Workout – Schnell selbstgemacht | genussfit

  2. Hallo genussfit,

    ja, HIIT ist momentan wirklich „in“. Sei es Crossfit oder Freeletics um nur mal die „Marktführer“ zu nennen. Ich persönlich bin ein großer Fan von Freeletics geworden und obwohl es mich körperlich immer wieder an meinen Grenzen bringt, geniesse ich doch das Gefühl danach es „wieder geschafft“ zu haben. Hast du schon mal Freeletics ausprobiert? Die App ist kostenlos und super, weil du sie mit deinem Smartphone überall hin zum Training mitnehmen kannst und und deine Trainingszeiten einfach erfassen kannst.

    Wenn es dir gefällt, dann lohnt es sich auch den Coach im Abo zu kaufen, er tritt dir richtig in den Hintern 😉

    Schöner Gruß,
    Stefan

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    • Ich habe damals mit Freeletics angefangen und bin kläglich gescheitert…daher habe ich auf HIIT gewechselt. Da es für mich einfach war, die 50Sekunden durchzuhalten mit Aussicht auf 10 Sekunden Pause 😀 Aber irgendwann probiere ich Freeletics wieder aus, wenn meine Kondition soweit ist.

      Hast du den Coach gebucht? Ich war mir nie so sicher ob das wirklich auf einen persönlich zugeschnitten ist? Bringt mir wenig, wenn ich bezahle und die Workouts gar nicht schaffen kann 🙂

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      • Ich habe den Coach abonniert, ja. Es gab einen 30% off deal und da habe ich den Coach für 60€/12 Monate bekommen. Der Deal ist unschlagbar, vergleich das mal mit einem Fitnessstudio welches im Monat mind. 20€ kostet.

        In wie weit der Coach auf uns personalisiert ist wage ich zu bezweifeln.Wahrscheinlich gibt es 3-6 Programme insgesamt, die dann jeder zugeteilt bekommt.

        Eines macht er aber richtig: Er gibt dir jedes Mal Aufgaben die unmöglich erscheinen und du schaffst sie dann doch. Das Gefühl danach es doch geschafft zu haben und z.B. Aphrodite in den Hintern getreten zu haben ist einfach nur geil 😉

        Leider war ich jetzt längere Zeit faul, habe schon einige Zeit nicht mehr trainiert und werde jetzt wieder fast von Null anfangen müssen wenn das Wetter wieder besser wird 🙂

        Probiere es einfach noch mal aus. Die Ergebnisse sind sensationell und alle Aufgaben sind machbar. Es geht auch erst Mal überhaupt nicht um die Zeiten, du musst es nur absolvieren…

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  3. Intensives Intervalltraining ist sch… anstrengend, funktioniert aber – für eine gewisse Zeit – ausgesprochen gut.. Ich habe Ende Oktober/Anfang November angefangen, mein Training etwas umzustellen. Davor hatte ich hauptsächlich auf Maximalkraft und etwas Hypertrophie trainiert, in durchaus gemäßigtem Tempo. Dann beim Arbeiten mit der Hantel einfach die Intensität hochgeschraubt, Leitern, Tabatas, oder einfach nur dadurch mehrere Grundübungen zu Ketten zusammenzusetzen und so die kardivaskulären Anforderungen durch die Decke zutreiben. (Mit Kettlebells geht das ziemlich einfach.)
    Ergebnis: 7 Kilo in 8 Wochen weg bei gehaltener Maximalkraft und verbesserter Kraftausdauer. Anders formuliert: den Gürtel konnte ich nach acht Wochen zwei, mittlerweile sogar drei Löcher enger schnallen, ohne dabei schwächer geworden zu sein. Ich denke, das kann sich sehen lassen.
    Nicht öfter trainiert oder mit mehr Zeitaufwand als zuvor, nur anders. Ja, die ersten zwei bis drei Wochen sind mies; aber sobald es läuft läuft es… Nachteil: wesentlich länger als zwei Monate am Stück hält man, also jedenfalls ich, dauerndes Vollgasgeben aber nicht durch; irgendwann meldet sich der Körper dann schon. Dann sollte man auf ihn hören. Habe mein Training jetzt also wieder umgestellt; einmal Intervalltraining durch Grundlagenausdauer ersetzt (an der mangelt es: fünf Minuten Vollgas ist kein Problem, 40 Minuten lockere Belastung aber schon. Das ist natürlich inakzeptabel). Krafttraining wieder Richtung Maximalkraft verschoben. Noch läufts, aber sobald ich da stagniere werde ich definitiv den Trainingsfokus wieder auf HIIT verschieben. Periodisierung fetzt eben. Ein Hoch auf die Wissenschaft, um Ralf Ruthe zu zitieren 😀

    Hätte ich alles vorher haben können; am Wissen mangelt es jedenfalls nicht (zu irgendwas müssen die vor ewigen Zeiten erworbenen C-Lizenzen ja gut gewesen sein), nur an der Motovation. Und man richtet sich in seinem Trott irgendwie ein. Das schwierigste am HIIT ist es, sich selbst in den Hintern zu treten, alles umzuschmeißen und im Training tatsächlich mal so *richtig* Gas zu geben. Aber die wirklich schnell meßbaren Ergebnisse motivieren dann auch. Wer auch immer irgendwo stagniert und nicht weiter kommt: einfach mal aus dem bisherigen Trott ausbrechen und machen!

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